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Angesichts des Schneemangels, habe ich ernsthaft gezweifelt, ob überhaupt
eine Tour zu machen wäre.
Nach dem Probelauf am Freitag wusste ich,
dass am Kleinen Kärpf genügend Schnee liegt. Da er nicht
zu weit von Zürich liegt, mit dem öV gut erreichbar
ist, war klar - der Kleine Kärpf statt Mutteri.
Mit den Anmeldungen ist es so eine Sache. Die Allererste,
die sich schon anfangs Januar angemeldet hatte, sagte am Freitag ab.
Diejenige, die am
Dienstag fragt, ob eine Tour überhaupt möglich wäre
(ohne sich festzulegen!), fragt mich am Freitag was mir machen und
schreibt
mir am Samstag, dass sie
schon etwas anderes abgemacht habe - usw usf. Na ja, von den 10
Personen, die sich an- ab oder halbgemeldet hatten, standen schlussendlich
6 Personen am Sonntagmorgen früh, nein sehr früh, am Bahnhof.
Um 06:12 Uhr fuhr
der Zug ab.
Die eine fragt sich, ob ihre Kondition wohl genügend sei,
die andere hat etwas Bedenken wegen dem oberen Hang (am Freitag war er
hart
gefroren)
und
alle inklusive Leiter fragen sich, was man so früh hier eigentlich
macht.
Je heller es wird, desto mehr fragen wir uns auch,
wohin und auf was wir denn fahren sollen? Die Kühe sehen
recht schön
aus, wie sie so auf der grünen
Wiese herum spazieren. Wenigstens ist das Wetter fantastisch
schön.
Na ja, Elm Steinibach ist Endstation. Nach einer Viertelstunde
zu Fuss, schnallen wir die Skis an und los geht's.
Wir sind nicht allein und 'wundern' uns deshalb über all
die zahlreichen Skitourenfahrerinnen, Snowboarderinnen, Hunde
usw.
Nach einem Halt in der Sonne ob Erbs, geht es weiter Richtung
Gipfel, wo wir nach einer zweiten Pause ankommen.
Man grüsst Bekannte,
die man zufällig (?) beim Skidepot trifft, und klettert/läuft
auf den Gipfel. Es ist zu kalt, um herum zu stehen. Daher fahren
wir gleich ab.
Die Abfahrt ist 'erstaunlich gut', zum Teil wie eine Piste,
die durch eine Wiese führt.
Nach einem Trunk in Restaurant Erbs, fahren wir weiter bis Elm
Sportbahnen und danach mit dem Bus und dem Zug zurück
nach Zürich.
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