| F o t o t h e k |
|
Klettern Salbithütte 25./26. August 2007
Wir waren unter 'erschwerten Bedingungen' unterwegs. Die Anreise (z.T. mit dem Auto, z.T mit dem öV) verlief problemlos. Ebenso der nachfolgende Aufstieg zur Hütte, welcher zusätzlich noch recht schön war. Leider reichte dann aber am Samstagnachmittag die Zeit nicht mehr ganz, um die begonnenen Routen fertig zu klettern. Weder die Gruppe in der 'Morgesunne' noch das Duo 'Paralleler Ostgrat' schaffte es die ganze Route zu durchsteigen. Immerhin waren wir rechtzeitig auf's Abendessen zurück in der Hütte. Dazwischen raffelte sich noch jemand mit einem kleinen Sturz seine Haut am Bein weg. Extreme Peeling combined with Surprise Blood Tatooing ist eine neue Trendsportart. Leider war die Hütte überfüllt, so dass wir Baldernianerinnen im Aufenthaltsraum nächtigen durften. Zwar gab's Matratzen und viel Platz. Doch hochtourenmässig kurz war die Nacht. Denn erst nachdem alle anderen im Bett waren und nur bis die ersten um 5 Uhr ihr Frühstück wollten, konnten wir den Schönheitsschlaf geniessen. Deshalb waren wir dann auch stressfrei früh- und rechtzeitig (8:00 Uhr) am Einstieg zum Ostgrat. Über uns perfektes Wetter und keine Seilschaft den Weg versperrend oder Steine auslösend. Was konnte da noch passieren? Tja, zu früh gefreut. Denn irgendwie war ein Seilstrang eines Halbseils nicht in den entsprechenden Rucksack gepackt worden und schlief immer noch in der Hütte. Irgendwie ging dieses nicht unwichtige Utensil vergessen. Nach einer kurzen Diskussion der uns zur Verfügung stehenden Alternativen - primär hätte jemand zurückkehren müssen, damit die anderen in zwei Seilschaften die Tour hätten machen können - entschieden wir uns für die Solidarität. Denn freudig opfern wollte sich niemand. So stiegen wir alle zum Einstiegscouloir zurück, um uns dann im Klettergarten - mit einem kurzen Abstecher in die Hütte, um das Seil zu holen - über die entgangenen Freuden hinweg zu trösten. Im Klettergarten fanden wir einen Teil der Freude am Klettern wieder, auch wenn dies natürlich kein Vergleich zum Ostgrat unter diesen optimalen Bedingungen gewesen war. Zu guter Letzt, auf der Heimfahrt am Sonntagabend, sind die vier Autofahrenden immer wieder im Stau gestanden. Alles in allem nicht gerade ein Wochenende nach Plan, doch durften wir viel Sonnenschein geniessen und haben doch etwas für die Gesundheit und die Seele gemacht.
zurück zur Fotothek-Startseite
|