F o t o t h e k
MERCI!

Klettern in Les Somêtres 11./12. Juni 2005

Viele, manche behaupten gar alle, Wege führen nach Rom. Wir passten diese Weisheit den ländlichen Gegebenheiten an und mit vielen Kehren und im Sinne 'auch der Weg ist mein Ziel' erreichten wir den Einstieg. Ob der Strapazen mussten wir uns mit einem Kaffee erholen. Dafür hatten wir ja extra den Gaskocher und die Espressomaschine mitgebracht. Zu unserer Freude erblickte auch noch plötzlich eine wunderbare Wassermelone das Sonnenlicht. Zu derer weniger Freude erblickte sie alsbald unsere Magenwände, wir hingegen mit mehr Freude kurz darauf die Felswände von nahem.

Die Stunden vergingen Zug um Zug und schon bald kehrten wir auf den Zeltplatz zurück. Dort erwartete uns kein Weizenbier, sondern eine Sélection lokal gebrauter Biere. Natürlich wollten wir diesen ethnologischen Aspekt der Reise nicht auslassen und leerten geniessend verschiedene Flaschen. Nach einem ausgiebigen Nachtessen in einem der zahlreichen Dorfrestaurants feierten und tanzten wir ausgelassen mit den Einheimischen zu den Trommelrhythmen einer Band aus Burkino Faso bis in die frühen Morgenstunden. So lassen sich die Muskeln einfach toll lockern.

Noch mit dem Beat in den Muskelfasern ging's am Sonntag in längerer Gratkletterei hinauf zum Gipfelkreuz. Vom Gewitter verschont genossen wir jede Sonnenstunde.

 

 

 

 

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