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Viele, manche behaupten gar alle, Wege führen nach Rom. Wir passten
diese Weisheit den ländlichen Gegebenheiten an und mit vielen Kehren
und im
Sinne 'auch der Weg ist mein Ziel' erreichten wir den Einstieg. Ob der
Strapazen mussten wir uns mit einem Kaffee erholen. Dafür hatten
wir ja extra den Gaskocher und die Espressomaschine mitgebracht. Zu unserer
Freude erblickte auch noch plötzlich eine wunderbare Wassermelone
das Sonnenlicht. Zu derer weniger Freude erblickte sie alsbald unsere
Magenwände,
wir hingegen mit mehr Freude kurz darauf die Felswände von nahem.
Die Stunden vergingen Zug um Zug und schon bald kehrten wir auf den
Zeltplatz zurück. Dort erwartete uns kein Weizenbier, sondern eine
Sélection
lokal gebrauter Biere. Natürlich wollten wir diesen ethnologischen
Aspekt der Reise nicht auslassen und leerten geniessend verschiedene
Flaschen. Nach einem ausgiebigen Nachtessen in einem der zahlreichen
Dorfrestaurants
feierten
und tanzten wir ausgelassen mit den Einheimischen zu den Trommelrhythmen
einer Band
aus
Burkino Faso bis in die frühen Morgenstunden.
So
lassen sich die
Muskeln einfach toll lockern.
Noch mit dem Beat in den Muskelfasern ging's am Sonntag in längerer
Gratkletterei hinauf zum Gipfelkreuz. Vom Gewitter verschont genossen
wir jede Sonnenstunde. |