F o t o t h e k
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Klettern in der Kröntenhütte 16./17. Juli 2005

Vieles im Leben besteht aus Wiederholungen und Déjà vus sind uns allen aus dem Alltag allzu bekannt. Nun, weil es unglücklicherweise kein Druckfehler war, fanden wir uns, die einen noch ziemlich bleich und mit reduziertem Kreislauf, die anderen fröhlich schwatzend, kurz nach dem ersten Hahnenschrei am Perronkopf ein.

Wie es sich in letzter Zeit gehört, analog 'mein samstäglich Regen gib' mir oh Petrus' oder wer hatte nicht geduscht, so dass es zum Himmel stank? - erhielten wir im Hüttenzustieg die vom Himmel zu Boden fallende und im Volksmund 'Regen' genannte Erfrischung. Dieses Wetter liess aber nicht nur uns sich auf den Weg machen, sondern auch zahlreiche Frösche. Jedoch wollte oder konnte niemand von uns diese küssen, um den Prinzen oder die Prinzessin zum Leben zu erwecken. Die einen behaupteten sie hätten schon eine solche, die anderen gaben vor sie wüssten welche, seien aber (noch) nicht erhört worden und wollten nicht schon einen Trost suchen und bei den zuletzt Kommenden wiederum war dann der Frosch und damit die Chance schon weggehüpft. So blieb also auch diese Legende ungeprüft und die Signatur 'q.e.d' konnte nicht gesetzt werden.

Mit Blitz und Donner wurden wir dann in der Hütte erwartet. Alles nicht so schlimm, denn es gab ja Käseschnitten und - ja genau, die eifrige Leserin dieser Rubrik wird's schon erraten haben - Röschti. So gestärkt gab's nur noch ein Ziel - wir zeigten es dem Regen und nahmen den Kampf auf. Ähnlich dem Blinzelspiel galt es nun heraus zu finden, wer den stärkeren Durchhaltewillen hatte. Wir unter den Duvets oder Thor der Donnergott mit seinem leckenden Feuerwagen bei seinem Ausritt.

Lange Zeit sah es nach einem unentschiedenen Duell aus. Doch wer lange schläft, wird's endlich gut haben und so konnten wir die wenigen Stunden vor dem Nachtessen noch im Klettergarten geniessen. Mit einem Verdauungspaziergang, immer wieder von natelempfangsuchenden Körperverrenkungen unterbrochen, zum türkisfarbenen und mit einem 'Delta' umgebenen Obersee beschlossen wir den Abend.

Nach einer drinnen und draussen warmen Nacht erwartete uns am Sonntag ein leicht bedeckter, aber sich im Laufe des Tages aufklarender Himmel. Mit frischem Zopf verwöhnt, standen wir bald am Einstieg zum Päuggenstöckli (Details sind unter http://mypage.bluewin.ch/kroentenhuette/klettern/vorderpaeuggenstoeckli.htm zu finden). Flott ging's in Zweierseilschaften in die Höh' und pünktlich zum Gipfel lachte uns auch die Sonne an. Nach dem Abstieg und Abseilen erwartet uns in der Hütte - nein keine Röschti, sondern Kuchen und Schlagrahm. Nach einem den Abstieg unterbrechenden Bade im angeblich 20 Grad warmen in einem Moorgebiet gelegenen Fulensee und dem Kauf von Geissenkäse warteten wir schon bald wieder auf's Taxi, welches uns zurück zum Bahnhof brachte.

 

 

 

 

 

 

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