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Bei hochsommerlichen Temperaturen frischten wir in Zürich unsere Knotenkenntnisse wieder auf. Dabei gelang es uns mit einiger mentaler und körperlicher Anstrengung, auf dem Schulhausplatz eine Spaltenrettung zu simulieren und nicht zu verdursten. Die Gefahr des Erfrierens war ja gebannt. In der Praxis wandten wir danach das Erlernte an einem sonnigen Samstag auf dem Rhônegletscher an. Doch auch in diesem statistisch noch nie so warmen Juni erfrischte uns der Gletscherwind ganz zugig während des ganzen Tages. Und wer bei über 30 Grad seinen Rucksack gepackt hatte, bezahlte nun seine Zeche für etwelche vergessene wärmende Kleidungsstücke. Doch spätestens bei der Spaltenrettung, sei's nun nach dem "Todessprung" ins Nichts unten hängend oder oben ziehend und rettend, hatten alle wieder warm. Und auch der Eiskurs belebte den Kreislauf auf ein weiteres. Am Sonntag ging's dann in die wärmende Höhe. Wir näherten uns über den Grat kletternd dem kleinen Furkahorn. Dabei stand wiederum die Ausbildung im Zentrum. Sei's beim Wolken beobachtenden "auf-dem-Rücken-Kopf-voran" runterschlitteln auf einem Schneefeld oder beim Felsklettern mit Steigeisen. Dabei fühlten wir uns in die Schulzeit zurück versetzt. Nicht etwa, weil Michi oder Marco Schulmeister mit Rute spielten, sondern weil es in etwa so kratzte, wie die Kombination von brechender Kreide und Fingernägel auf der Wandtafel. Als krönenden Abschluss gab's dann noch eine Abkletterei, welche von oben ganz herausfordernd aussah, und manche waren froh, wenn sie unten angekommen waren. Am Ende erreichten alle zufrieden und um einige Kenntnisse reicher die Passstrasse und waren mit den Leitern und ihrem weitergegebenen Wissen hochzufrieden. |
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